Schlagwort: Nahe

  • Wie viel Aufpreis erzielt die größere Flasche?

    Wie viel Aufpreis erzielt die größere Flasche?

    Am Samstag, 7. November, wird im Museum Römerhalle in Bad Kreuznach wieder gesteigert: Die VDP.Nahe lädt zur Weinversteigerung mit Weingütern von der Nahe, der Ahr, aus Rheinhessen und der Pfalz. Die Vorprobe ist für den Vormittag angekündigt, um 13 Uhr soll die sogenannte nasse Versteigerung beginnen. Im Angebot: 30 Lose von 14 Weingütern – darunter Rieslinge, die in mehr als einem Flaschenformat erscheinen.

    Das wirft eine scheinbar einfache Marktfrage auf: Wie viel mehr bringt die größere Flasche? Eine belastbare Antwort lässt sich nicht aus dem höchsten Zuschlag für eine Magnum oder Doppelmagnum ablesen. Dafür braucht es einen Vergleich, der Weinmenge, Losgröße und möglichst auch Jahrgang und Wein berücksichtigt. Die Ergebnisse liegen am Redaktionsstichtag noch nicht vor.

    Der Literpreis ist der gemeinsame Nenner

    Der erste Rechenschritt ist schlicht: Zuschlag durch die insgesamt angebotene Weinmenge teilen. Bei einem Los mit einer Flasche zu 0,75 Litern wird der Preis durch 0,75 geteilt; bei einer 1,5-Liter-Magnum durch 1,5. Bei mehreren Flaschen zählt die Gesamtmenge des Loses. So entsteht ein Zuschlagspreis je Liter, der sich zwischen Formaten vergleichen lässt.

    Für den relativen Aufpreis wird anschließend der Literpreis des größeren Formats mit dem des kleineren verglichen. Liegt der Literpreis der Magnum beispielsweise 20 Prozent höher, wäre das – bei sonst gleichen Bedingungen – ein Aufschlag von 20 Prozent pro Liter. Das ist eine Rechenmethode, keine Prognose für die Auktion. Außerdem muss klar sein, ob es um den reinen Zuschlag oder um den Betrag einschließlich Kommission, Steuern und weiterer Kosten geht. Verschiedene Preisbasen dürfen nicht vermischt werden.

    Gleicher Wein, gleicher Jahrgang?

    Der Katalog bietet Ansatzpunkte, aber nicht automatisch einen sauberen Versuch. So sind „Auf der Ley Riesling GG“ von Emrich-Schönleber und „Final Riesling trocken“ von Schäfer-Fröhlich jeweils für 2025 in 0,75-Liter-Flaschen, Magnum und Doppelmagnum aufgeführt. Bei „Brücke Riesling GG“ von Dönnhoff stehen der 2025er in der 0,75-Liter-Flasche und als Magnum im Angebot. Solche Kombinationen erlauben einen näheren Vergleich als ein Gegenüberstellen beliebiger Großflaschen.

    Doch selbst innerhalb einer Weinbezeichnung bleibt zu prüfen, ob Jahrgang, konkrete Abfüllung und Losbedingungen übereinstimmen. Eine größere Flasche aus einem anderen Jahrgang ist kein unmittelbarer Vergleich zur kleineren. Auch unterscheiden sich Lose womöglich in der Zahl der angebotenen Flaschen. Eine einzelne Rarität kann einen hohen Zuschlag erzielen; ein Los mit vielen Flaschen folgt möglicherweise einer anderen Bieterdynamik. Das Ergebnis sagt dann nicht nur etwas über das Format aus.

    Rekordpreis ist nicht gleich Format-Aufpreis

    Wie groß dieser Unterschied sein kann, zeigen die vom VDP veröffentlichten Ergebnisse der Nahe-Versteigerung 2025: Für eine 3-Liter-Doppelmagnum des „PETTENTAL Riesling GG“ von Keller wurden 11.000 Euro Zuschlag gemeldet. Das ist eine eindrucksvolle Summe, für sich genommen aber kein Beleg dafür, dass das Großformat pro Liter teurer war. Dafür müsste derselbe Wein – idealerweise aus demselben Jahrgang und unter vergleichbaren Losbedingungen – auch in kleineren Formaten herangezogen werden.

    Ein sinnvoller späterer Vergleich sollte deshalb drei Dinge offenlegen: den Zuschlag pro Los, die enthaltene Flaschenzahl und den daraus berechneten Literpreis. Ergänzend gehören Gebühren und Steuern separat ausgewiesen. Erst dann wird erkennbar, ob größere Flaschen tatsächlich einen höheren Preis je Liter erzielten – oder ob ein hoher Gesamtzuschlag vor allem auf die größere Weinmenge, die Seltenheit des Loses oder besondere Nachfrage zurückgeht.

    Die Auktion in Bad Kreuznach liefert dafür mehrere mögliche Vergleichspaare. Ob sich daraus ein klarer Format-Aufpreis ablesen lässt, entscheidet sich erst mit den Zuschlägen und den vollständigen Losdaten nach der Versteigerung. Bis dahin ist die präzise Antwort: Die größere Flasche kann mehr kosten; ob sie auch je Liter mehr erzielt, muss erst gerechnet werden.

  • Sekt zwischen Rieslinglosen: Wie eine Auktion ihr Angebot erweitert

    Sekt zwischen Rieslinglosen: Wie eine Auktion ihr Angebot erweitert

    Die Liste ist lang und auffällig geschlossen: Riesling, Lage, Jahrgang – immer wieder Stillwein, dazu einzelne Großformate und Raritäten. Mitten in den 30 Losen der VDP-Versteigerung an der Nahe stehen am 7. November jedoch zwei Posten, die das Muster aufbrechen. Gut Hermannsberg bringt seinen 2019er Rieslingsekt aus der Kupfergrube in zwei Flaschengrößen an den Start.

    Das ist keine zweite Versteigerung im Rahmen der ersten, sondern ein Schaumwein-Angebot innerhalb eines vor allem von Stillweinen geprägten Katalogs. Gerade diese Position macht den Sekt interessant: Er erweitert die Auswahl nicht über eine neue Rebsorte, sondern über eine andere Form, Riesling und Herkunft zu präsentieren.

    Zwei Lose, eine Herkunft

    Im Losverzeichnis steht der Sekt als „2019 Kupfergrube Schloßböckelheim Riesling Sekt extra brut“, ausgewiesen als VDP.SEKT PRESTIGE. Los N3 umfasst 360 Flaschen à 0,75 Liter. Los N4 bietet zwölf Magnumflaschen à 1,5 Liter. Das sind nicht bloß zwei Verpackungsvarianten: Mit dem Großformat wird dasselbe Produkt in einer anderen Flaschengröße angeboten, ohne dass der Katalog daraus eine eigene Stil- oder Jahrgangsaussage macht.

    Die Lose sind zudem räumlich klar verankert. „Kupfergrube“ ist die Herkunftsangabe im Namen; das Weingut sitzt an der Nahe, in Niederhausen. Der Auktionskatalog führt für beide Posten den Jahrgang 2019 und die Bezeichnung Extra Brut auf. Aussagen zu Ausbau, Reifezeit oder sensorischem Profil des angebotenen Sekts enthält die aktuelle Losübersicht nicht. Vor der Versteigerung lässt sich deshalb aus den Daten keine Verkostungsbewertung ableiten.

    Der Sekt neben den Stillweinen

    Der Kontrast ist im Katalog deutlich: Auf den Sekt folgen zahlreiche Riesling-Stillweine, darunter trockene Weine, Große Gewächse, eine Beerenauslese und weitere Raritäten. Auch Großformate gibt es mehrfach – etwa bei Rieslingen von Dr. Bürklin-Wolf, Emrich-Schönleber und K. F. Groebe. Der Sekt tritt also nicht allein gegen Stillwein an, sondern steht in einem Angebot, das Herkunft, Jahrgang, Reife und Flaschengröße auf verschiedene Weise nebeneinanderstellt.

    Für den Veranstalter gehört die Versteigerung zur langen Bad Kreuznacher Tradition: Der VDP verweist auf eine Geschichte, die bis 1912 zurückreiche. 2026 beteiligen sich nach dessen Angaben 14 Weingüter aus Nahe, Ahr, Rheinhessen und Pfalz. Die Vorprobe ist von 9 bis 11 Uhr im Museum Römerhalle angekündigt; die nasse Versteigerung beginnt dort um 13 Uhr. Dabei werden die ausgerufenen Weine im Saal ausgeschenkt, wie der Verband mitteilt.

    Eine Ergänzung, kein Markturteil

    Der 2019er Sekt nimmt im Katalog eine kleine, aber klar erkennbare Sonderrolle ein: zwei Lose, eine Lage, ein Jahrgang, zwei Flaschengrößen. Das erweitert die Auktion um eine Schaumweinposition, ohne das Grundprofil des Angebots zu verändern. Ob die besondere Form und die Großflasche bei den Bietenden auf Resonanz stoßen, zeigt sich erst am 7. November. Vorab lässt sich lediglich feststellen, dass der Sekt im Losverzeichnis nicht als Randnotiz verschwindet, sondern als eigenständiges Produkt neben den Riesling-Stillweinen steht.

  • Emrich-Schönleber: Was hinter der Auszeichnung steckt

    Emrich-Schönleber: Was hinter der Auszeichnung steckt

    Der VINUM Weinguide Deutschland 2027, seit dem 3. November 2026 erhältlich, zeichnet Emrich-Schönleber als Weingut des Jahres aus. Der Titel ist ein aktueller Anlass, aber keine Erklärung für den Betrieb. Die führt nach Monzingen an der Nahe: zu einer Familie, die aus einem gemischten Landwirtschaftsbetrieb ein auf Riesling ausgerichtetes Weingut formte – und sich auch heute nicht nur an dem orientiert, was sich am leichtesten verkaufen ließe.

    Vom Mischbetrieb zum Weingut

    Weinbau in der Familie Emrich ist laut der betriebseigenen Chronik seit der Mitte des 18. Jahrhunderts belegt. In den 1960er Jahren sicherte Landwirtschaft neben Viehhaltung den Betrieb gegen die Risiken des Weinbaus ab. Zwischen 1965 und 1985 wurde daraus schrittweise ein reines Weingut; die Rebfläche wuchs nach Angaben des Hauses von etwa zwei auf zehn Hektar. Werner Schönleber setzte den Ausbau fort. 1994 trat der Betrieb dem VDP bei.

    Seit 2018 liegt die alleinige Verantwortung bei Frank Schönleber, der den Betrieb zuvor mit seinem Vater Werner geführt hatte. Die Arbeitsteilung bleibt familiär: Werner bringt seine langjährige Erfahrung im Außenbetrieb ein, Frank verantwortet Keller und Weinbauentscheidungen. Hanne Schönleber betreut vor allem Verkauf und Privatkunden; Anja Schönleber unterstützt Büro und Buchhaltung. Diese Rollen schildert die Familie selbst – sie geben Einblick in eine Organisation, in der Weinberg, Keller und Kundenkontakt nicht als getrennte Welten erscheinen.

    Der Hang als langfristige Aufgabe

    Der Halenberg ist mehr als ein Name auf dem Etikett. Frank Schönleber sagt im VDP-Interview, der Familie gehörten mehr als 60 Prozent der VDP.GROSSEN LAGE. Einen großen Teil habe sie nach jahrzehntelanger Verbuschung rekultiviert. Das ist eine langfristige Entscheidung: Flächen zurückzugewinnen verlangt Arbeit, bevor daraus wieder Ertrag werden kann. Der Betrieb führt außerdem die Lagen Frühlingsplätzchen und Auf der Ley in Monzingen sowie den Monzinger Niederberg.

    Die VDP-Angaben nennen 22,8 Hektar Rebfläche und Riesling als mit Abstand wichtigste Rebsorte. Die eigene Chronik spricht von rund 22 Hektar und einem Rieslinganteil von rund 90 Prozent; die Angaben weichen in den Anteilen leicht voneinander ab. Das gemeinsame Bild ist klar: Der Betrieb konzentriert sich stark auf Riesling, ergänzt durch Burgundersorten. Der VDP führt Schiefer, Quarzit und Kiesel als geologische Merkmale der Weinberge.

    Nicht nur dem Markt folgen

    Eine wirtschaftliche Entscheidung lässt sich auch daran ablesen, was ein Betrieb nicht aufgibt. Frank Schönleber beschreibt im VDP-Interview, dass die Nachfrage zunehmend den trockenen Weinen zugutekam. Komplett auf trockene Weine umzustellen, wäre nach seiner Einschätzung wirtschaftlich naheliegend. Trotzdem hält das Haus an fruchtsüßen Spätlesen fest: als Tradition der Nahe, die weiterentwickelt werden soll, statt sie aus dem Sortiment zu streichen.

    Das ist keine Absage an Veränderung. Schönleber spricht von einer feineren Ausrichtung dieser Weine und nennt als weiteres Vorhaben, einen Teil der Orts- und Lagenweine länger im Keller zurückzuhalten. Das bindet Lagerraum und verzögert den Verkauf; wie stark sich das betriebswirtschaftlich auswirkt, lässt sich aus öffentlichen Angaben nicht beziffern. Es zeigt aber, dass Entscheidungen hier nicht allein am kurzfristigen Absatz ausgerichtet werden.

    Auszeichnung und Alltag

    Der Weinguide-Titel würdigt das Haus, ersetzt aber nicht den Blick auf seine Entwicklung: den Umbau vom Mischbetrieb, die Rekultivierung am Halenberg und die Aufgabenverteilung über mehrere Generationen. Emrich-Schönleber ist ein Familienbetrieb, dessen Kontinuität nicht bedeutet, alles unverändert zu lassen. Sie zeigt sich darin, dass ein jüngerer Betriebsleiter Verantwortung übernimmt, während Erfahrung und gewachsene Verpflichtungen im Weinberg präsent bleiben – und dass auch eine weniger gefragte Weinkategorie ihren Platz behalten darf.

  • Was eine Weinauktion über den Markt verraten kann – und was nicht

    Was eine Weinauktion über den Markt verraten kann – und was nicht

    Ein hoher Zuschlag ist eine klare Zahl. Seine Bedeutung ist weniger eindeutig. Wenn am Samstag, 7. November 2026, in Bad Kreuznach Wein versteigert wird, lässt sich daran Zahlungsbereitschaft ablesen – aber zunächst nur für das konkrete Angebot unter den Bedingungen dieser Auktion.

    Der VDP.Nahe kündigt im Museum Römerhalle, Hüffelsheimer Straße 11, insgesamt 30 Lose von 14 Weingütern an, mit Beteiligung aus Ahr, Rheinhessen und Pfalz. Die Vorprobe läuft von 9 bis 11 Uhr; um 13 Uhr beginnt die auch per Livestream übertragene „nasse“ Versteigerung. Dabei wird eine Auswahl der angebotenen Weine ausgeschenkt. Das Programm bietet einen Blick auf ausgewählte 2025er und ältere Jahrgänge, keine repräsentative Jahrgangsschau.

    Ein Los ist nicht gleich eine Flasche

    Ein Los bezeichnet die separat versteigerte Angebotseinheit. Dahinter können zahlreiche Flaschen stehen; Privatkunden müssen deshalb nicht die gesamte Menge übernehmen. Sie vereinbaren ihren Flaschenwunsch mit einem zugelassenen Weinkommissionär, der für sie bietet.

    Anschaulich wird die Größenfrage beim 2025er Riesling GG „Auf der Ley“ von Emrich-Schönleber aus Monzingen an der Nahe. Der Katalog führt unter N14 bis N16 insgesamt 360 Flaschen à 0,75 Liter, 60 Magnumflaschen à 1,5 Liter und sechs Doppelmagnumflaschen à drei Liter. Die Ausrufpreise betragen je Flasche 100, 200 und 500 Euro, Stand 5. November 2026, vor Nebenkosten. Das sind Startpreise, keine erzielten Ergebnisse.

    Schon diese Staffelung zeigt: Die Doppelmagnum startet oberhalb des Vierfachen der Normalflasche, obwohl sie deren vierfachen Inhalt besitzt. Für einen Vergleich kann man auf 0,75 Liter umrechnen. Die unterschiedliche Knappheit der Formate verschwindet dadurch aber nicht. Ein späterer Mehrpreis wäre deshalb nicht automatisch ein höherer Preis für denselben Liter Wein.

    Geboten wird über Mittler

    Nach den Versteigerungsbedingungen dürfen ausschließlich anerkannte Weinkommissionäre mitsteigern. Der Auftrag nennt den gewünschten Wein, die Flaschenzahl und das Preislimit. Dieses Limit ist eine Obergrenze, kein zwingender Kaufpreis: Der Kommissionär soll möglichst günstig innerhalb des Auftrags ersteigern.

    Auch beim Preis sind mehrere Ebenen auseinanderzuhalten. Zum Zuschlag kommen laut Bedingungen fünf Prozent Provision, gegebenenfalls Versand und weitere Kosten; Umsatzsteuer ist zusätzlich zu berücksichtigen. Ein veröffentlichter Steigpreis lässt sich daher nicht ohne Klärung seiner Berechnungsbasis mit einem Endkundenpreis im Handel vergleichen.

    Was nach dem Zuschlag zählt

    Für die spätere Auswertung wäre zuerst zu fragen: Welche Mengen wurden tatsächlich versteigert, zu welchen Preisen und in welchen Formaten? Ein Mengenrückgang kann einen höheren Durchschnittspreis begleiten. Umgekehrt kann ein größerer Erlös allein aus einem umfangreicheren Angebot entstehen. Charity-Lose sollten separat betrachtet werden: Hier lässt sich die Zahlungsbereitschaft für Wein nicht sauber vom Spendenmotiv trennen.

    Belastbarer als der höchste Einzelpreis wäre deshalb eine Gegenüberstellung vergleichbarer Positionen über mehrere Jahre, jeweils mit Menge, Format und identischer Preisbasis. Auch sie beschreibt allerdings nur diesen Ausschnitt des Marktes. Der Zuschlag allein verrät weder, wie viele Endkunden hinter einem Kommissionär stehen, noch wie leicht der Wein später weiterverkauft werden könnte.

    Den notwendigen Gegenblick liefert der breitere Absatzmarkt: Nach Angaben des Deutschen Weininstituts gingen 2025 die in Deutschland eingekauften Weinmengen und die damit erzielten Umsätze gegenüber 2024 jeweils um rund sieben Prozent zurück. Grundlage ist eine vom DWI beauftragte NielsenIQ-Analyse. Ein hoher Auktionspreis würde diesem Befund nicht widersprechen. Seltene Weine können gefragt sein, während insgesamt weniger Wein gekauft wird. Die Nahe-Auktion ist damit ein aufschlussreiches Marktfenster – aber kein Abbild der ganzen Weinwirtschaft.